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Am Anfang war das Bild


Sie ist 17 und sie strahlt über das ganze Gesicht. Kein Wunder – hält sie doch ihr erstes Buch in den Händen und zwar nicht nur irgendein Buch, keine Sammlung von Kurzgeschichten oder einen Gedichtband, sondern einen Fantasieroman von rund 600 Seiten.  

Am Anfang war das Bild

Sie ist 17 und sie strahlt über das ganze Gesicht. Kein Wunder – hält sie doch ihr erstes Buch in den Händen und zwar nicht nur irgendein Buch, keine Sammlung von Kurzgeschichten oder einen Gedichtband, sondern einen Fantasieroman von rund 600 Seiten.

Erstaunt fragen wir nach, wie es dazu gekommen ist, immerhin haben junge Mädchen in diesem Alter ja meist andere Beschäftigungen: Schule, Freunde, Facebook, wo bleibt da die Zeit, um noch quasi nebenher ein Buch zu schreiben? „Angefangen hat alles mit einem Bild“, erzählt Kathrin Buschmann. „Wenn ich nicht gerade schreibe, male und zeichne ich gern. Irgendwann habe ich also einen Löwen und eine junge Frau gezeichnet und da hatte ich auf einmal die Idee für die Geschichte im Kopf.“

Und darum geht es in ihrem Erstlingswerk: „Das Schicksal der sterblichen Welt des Löwengottes liegt in den Händen der Halbgötter Tayla und Elozar: Zwischen den verfeindeten Ländern Lorolas und Kratagon droht ein zerstörerischer Krieg loszubrechen. An den Halbgöttern ist es, diesen Krieg zu vereiteln und ein Fortbestehen des wahrenden Friedens zu sichern. Doch zwischen Tayla und einem Fremden, den seine Herkunft zu ihrem Feind machte, entfachte eine verhängnisvolle Liebe.“ Soweit also der Klappentext.

Ein Jahr und noch eins

Ungefähr ein Jahr hat es gebraucht, bis sie die Geschichte in ihrer Rohfassung zu Papier gebracht hatte. „Die eigentliche Arbeit fing dann aber erst an“, erzählt sie weiter. Zur Buchmesse 2012 wurde sie vom Verband der deutschen Schriftsteller zu einer Lesung eingeladen. Hier knüpfte sie gemeinsam mit ihren Eltern auch erste Kontakte zu den verschiedenen Verlagen.

Die eigentliche Arbeit begann dann, nachdem sie mit dem AS Verlag einen Partner für die Veröffentlichung ihres Debutromans gefunden hatte. „Das Buch immer wieder zu überarbeiten hat ungefähr so lange gedauert wie die Rohfassung zu schreiben“, erinnert sie sich und fährt fort: „An einigen Stellen musste nur das eine oder andere umformuliert werden, aber den Anfang musste ich so ziemlich komplett überarbeiten, weil sich mein Schreibstil in diesem Jahr natürlich verändert hatte.“

Kein Zeit zum "Durchschnaufen"

Ob sie sich denn jetzt eine Verschnaufpause gönnen würde, fragen wir sie, aber sie winkt ab: „Es reicht ja nicht, dass mein Buch jetzt gedruckt wurde, es muss sich auch verkaufen“, winkt sie ab. Immerhin, ihr Einsatz, tatkräftig unterstützt von ihren mit Recht stolzen Eltern, hat sich bereits gelohnt: Von den insgesamt 1000 Exemplaren, die für die erste Auflage gedruckt worden sind, sind bereits 200 Stück verkauft worden. Und die Kommentare, die bisher veröffentlicht worden sind, lesen sich durchweg positiv. Ja und dann verheißt, so haben wir wenigstens schon ansatzweise herausgefunden, das Ende auch noch eine Fortsetzung. Viel Arbeit also, die da auf die junge Frau wartet, die so ganz "nebenbei" noch am Bedburger Berufskolleg an ihrem Abi arbeitet.

Wir selber halten uns mit unserem Urteil noch zurück, immerhin müssen wir das Buch ja erst mal selber lesen. Reinhören kann man aber schon mal, denn Kathrin Buschmann wird im Rahmen der Abschlussveranstaltung der Werkschau Bedburg am Sonntag, 27. Oktober 2013, im Bedburger Schloss aus ihrem Buch lesen.

Foto: NW, Buchcover nach einem Entwurf von Kathrin Buschmann



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